• Vertiefung der Inhalte aus der Lehrveranstaltung „Sexualpädagogik“ mit besonderem Fokus auf gewaltpräventive Fragestellungen. • Einblick in nationale und internationale Richtlinien für Sexualbildung und Gewaltprävention (z. B. Sexualstrafrecht, Jugendschutzgesetze, WHO-Standards, Grundsatzerlass). • Auseinandersetzung mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sowie mit Heteronormativität, Diskriminierung und Geschlechterstereotypen im Bildungskontext. • Grundlagenwissen zu Formen sexueller Gewalt im analogen und digitalen Raum, darunter Grenzverletzungen, Übergriffe und Missbrauch, sowie deren Dynamiken, Frühwarnzeichen und Risikofaktoren. • Analyse und Diskussion herausfordernder Fallbeispiele aus der Praxis mit dem Ziel, konkrete Handlungsoptionen und Unterstützungsstrategien für Lehrpersonen zu entwickeln. • Professionelle Gesprächsführung im Verdachtsfall: Grundlagen zur kindgerechten, achtsamen Kommunikation; Abgrenzung zwischen pädagogischer und therapeutischer Rolle; Umgang mit Unsicherheiten und emotionaler Belastung • Einblick in schulische Kinderschutzkonzepte und deren konkrete Umsetzung im Schulalltag. • Einbindung externer Fachperspektiven durch die Kooperation mit außerschulischen Fachstellen sowie Bildungs- und Gewaltschutzangeboten. |
|